Mindestlohn | EASYPEP Lexikon

Mindestlohn

Definition

Der Mindestlohn ist der gesetzlich geregelte kleinste Betrag, den das Arbeitnehmerentgelt betragen darf. So viel muss der Arbeitgeber also mindestens an den Arbeitnehmer bezahlen. Natürlich gibt es Ausnahmen, wie zum Beispiel ein Pflichtpraktikum während des Studiums, das nicht vergütet werden muss. Das Gesetz wurde am 1. Januar 2015 beschlossen und startete damals mit einem Betrag von 8,50 Euro pro Stunde. Der Mindestlohn beträgt seit 2017 brutto 8,84 Euro je Zeitstunde.

Kontroverse:

Der Mindestlohn wurde eingeführt, um Arbeitnehmer vor allem im Niedriglohnsegment zu schützen und ihre Einkommenssituation zu verbessern. Es wird allerdings kritisiert, dass es durch das Gesetz zu Verlust von Arbeitsplätzen kommen kann, da manche Unternehmen nicht in der Lage sind, allen Beschäftigten diesen Mindestlohn zu zahlen. Die Wirkung vom Mindestlohn auf das Beschäftigungsniveau in Deutschland ist umstritten. Zu diesem wichtigen Thema stellen wir euch weitere Informationen auf unserer Mindestlohn-Seite zur Verfügung.



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