3 Möglichkeiten um Urlaub richtig zu planen | EASYPEP "
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3 Möglichkeiten, wenn am Ende des Jahres noch so viel Urlaub übrig ist

carolin henkelmann von easypep gibt euch tipps für eure Personalplanung Carolin Henkelmann











Bei der Urlaubsplanung überlegen wir immer ganz genau, denn die Zeit ist rar und wir wollen sie möglichst gut ausnutzen! Diese zögerlichen Abwägungen haben jedoch manchmal zur Folge, dass am Jahresende sogar noch Urlaubstage übrig bleiben. Schade drum! Easypep hat deswegen hier für euch zusammengefasst, was ihr damit anstellen könnt:


Nur eine Lösung: Einfach Verfallen lassen

Grundsätzlich ist der Urlaub im Urlaubsjahr, das heißt im laufenden Kalenderjahr zu gewähren und zu nehmen, das heißt bis zum 31.12 des jeweiligen Jahres. In der Regel teilt der Arbeitnehmer dem Unternehmen seine Urlaubsplanung mit, die der Arbeitgeber genehmigt, wenn keine betrieblichen Belange oder vorrangig zu gewährende Urlaubsansprüche entgegenstehen. Nimmt der Mitarbeiter den Urlaub nicht, verfällt der Urlaubsanspruch grundsätzlich einfach mit Ablauf des Kalenderjahres.


Besser: Schadensersatzansprüche geltend machen

Hat der Arbeitnehmer rechtzeitig vor Ablauf des Jahres seinen Urlaub geplant und beantragt, der Arbeitgeber diesen aber nicht gewährt, steht dem Mitarbeiter nach Ablauf des Kalenderjahres ein Schadensersatzanspruch zu, wenn der Urlaubsanspruch nicht ausnahmsweise auf das nächste Kalenderquartal übertragen wird. Dieser Schadensersatzanspruch in Höhe der verfallenen Tage verjährt erst nach drei Jahren. Nach Ansicht einiger Landesarbeitsgerichte entsteht dieser auch dann, wenn der Arbeitnehmer den Urlaub gar nicht beantragt hat. Insbesondere die Landesarbeitsgerichte Berlin, Köln und teilweise München sind mit ihren Entscheidungen aus den Jahren 2014 bis 2016 – allerdings entgegen der (noch) geltenden Rechtsprechung des BAG – der Auffassung, dass das Unternehmen in der Pflicht ist, den Urlaub von sich aus auch ohne entsprechendes Verlangen des Arbeitnehmers einzuplanen und festzulegen.

Auch wenn derzeit nicht abzusehen ist, ob sich die alleinige Verpflichtung des Arbeitgebers zur Urlaubsgewährung im Ergebnis tatsächlich durchsetzen wird, sollte darauf geachtet werden, dass Urlaubsansprüche jeweils im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden.

Übertragung der Urlaubstage ins folgende Kalenderjahr

Kann der Arbeitgeber den Urlaubsplan eines Mitarbeiters aufgrund dringender betrieblicher Gründe (zum Beispiel Saisonbetrieb am Ende des Jahres, temporär hoher Krankenstand etc.) nicht gewähren, wird der aus dem laufenden Kalenderjahr noch verbliebene Urlaubsanspruch auf das nächste Kalenderjahr übertragen. Gleiches gilt, wenn der Arbeitnehmer aus persönlichen Gründen nicht in der Lage war, seinen Urlaub rechtzeitig zu planen, etwa aufgrund von Arbeitsunfähigkeit. Bei Vorliegen dieser Voraussetzungen wird der noch offene Urlaubsanspruch aus dem laufenden Jahr auf das erste Quartal des Folgejahres übertragen. Der Urlaub muss also bis spätestens zum 31.3. des nächsten Jahres gewährt und genommen werden, sonst verfällt er endgültig.




"Kann der Arbeitgeber den Urlaubsplan eines Mitarbeiters aufgrund dringender betrieblicher Gründe nicht gewähren[...] wird er aus dem laufenden Kalenderjahr noch verbliebene Urlaubsanspruch auf das nächste Kalenderjahr übertragen."





Es gibt Ausnahmen

Im Arbeitsvertrag kann vereinbart werden, dass der Urlaub auch ohne Vorliegen bestimmter Gründe übertragen wird oder dass du so auch über den 31.3. hinaus Urlaub planen kannst.
Eine Übertragung des Urlaubsanspruchs auf das gesamte Folgejahr bietet sich besonders bei Mitarbeitern an, die erst nach dem 30.6. eines Jahres eingestellt wurden. Diesen Arbeitnehmern steht nur ein Teilurlaub in Höhe eines Zwölftels des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat des Bestehens des Arbeitsverhältnisses zu. Eine Übertragung muss der Arbeitnehmer jedoch zumindest durch ein sogenanntes „schlüssiges Verhalten“ vor Ablauf des Kalenderjahres verlangen.

Richtige Urlaubsplanung - So sorgt ihr vor

Als Arbeitgeber bietet es sich an, Arbeitnehmer spätestens gegen Ende des dritten Quartals schriftlich darauf hinzuweisen, dass sie die restlichen Urlaubstage beantragen sollen. Wird dennoch keine Urlaubsplanung geäußert, sollten zur Sicherheit die Tage vom Unternehmen festgelegt werden, um Schadensersatzansprüchen nicht ausgesetzt zu sein.

Als Arbeitnehmer macht ihr euch am besten schon zu Beginn des Jahres Gedanken, wann ihr euren Urlaub plant. Stellt sofort einen Urlaubsantrag, damit auch der Arbeitgeber langfristig Bescheid weiß. Kompliziert wird es, wenn diese Urlaubsliste einfach in Excel geführt wird. Reibungsloser läuft die Vergabe von Abwesenheiten online mit einem cloudbasierten Urlaubsplaner ab. Dieser ist immer aktuell und von allen einsehbar. Bei Easypep kann man als Mitarbeiter über unsere WebApp einen Urlaubsantrag stellen, der dann vom Arbeitgeber bestätigt oder abgelehnt wird. Es gibt eine genaue Übersicht, wann welcher Mitarbeiter abwesend ist, sodass auch ja kein Urlaub untergeht.

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Carolin von EASYPEP

Carolin schreibt für uns in unserem Blog und gibt euch gute Tipps für eure Personalplanung

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