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„24/7“ statt „9 to 5“

Volker Teigelkötter Volker Teigelkötter











In vielen Branchen ist es mittlerweile üblich, dass auch an Sonn- und Feiertagen gearbeitet wird. Doch das ist nicht so selbstverständlich, wie viele denken. EASYPEP klärt euch über die Regelungen auf:


Die Rechtslage

Nach dem Arbeitszeitgesetz dürfen Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen von 0 bis 24 Uhr nicht beschäftigt werden. Es gibt jedoch für besondere Berufsgruppen Ausnahmen. Klassische Beispiele wären Polizeibeamte, Rettungspersonal, Feuerwehrleute oder Krankenhausbedienstete. Allerdings sind auch viele moderne Beschäftigungen im Sport-, Freizeit- oder sogar IT-Bereich vom Verbot befreit. Es gibt aber auch hier Grenzen: Mindestens 15 Sonntage im Jahr müssen frei bleiben.

Sollt ihr an einem Sonn- oder Feiertag arbeiten, muss euer Arbeitgeber euch innerhalb der darauffolgenden zwei Wochen als Ausgleich einen normalen Arbeitstag frei geben.


So verpflichtet ihr euch zur Sonntagsarbeit

Diese Pflicht kann sich aus einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder eurem Arbeitsvertrag selbst ergeben. Außerdem kann euer Arbeitgeber unter bestimmten Vorraussetzungen eigenständig entscheiden, ob er Sonn- und Feiertagsarbeit anordnet. Da lässt sich leider nichts machen.



Die Vorteile

Am Wochenende zu arbeiten bringt nicht nur Nachteile mit sich. Die Sonn- und Feiertagen herzugeben, lohnt sich meist auf finanzielle Art. Viele Arbeitgeber gewähren als Entschädigung Zuschläge zum normalen Gehalt. Das Gesetz selbst kennt leider keinen Anspruch darauf, die Zahlungspflicht kann sich aber aus einem Tarifvertrag, Betriebsvereinbarungen, betrieblichen Übungen oder eurem Arbeitsvertrag ergeben.

Der Gesetzgeber honoriert die Bereitschaft dafür auf andere Weise. Solange sich die Zuschläge in einem gewissen Rahmen des Grundlohns befinden, sind die vom Arbeitgeber gewährten Zuschläge zumindest steuerfrei.




„Zum Wochenende zu arbeiten bringt nicht nur Nachteile mit sich. Die Sonn- und Feiertagen herzugeben, lohnt sich meist auf finanzielle Art.“





Richtig Zeit erfassen

Damit überhaupt klar wird, wie viele Stunden Mitarbeiter tatsächlich im Unternehmen waren, bietet sich eine Arbeitszeiterfassung mit Hilfe einer Stempeluhr an. Damit können sich Mitarbeiter einfach mit einem Code auf Tablet oder Computer ein- und ausloggen. Es wird genau und sofort registriert, wann wer kommt und geht. Keine Zettel verursachen zusätzliches Chaos oder gehen im schlimmsten Fall sogar verloren. Mitarbeiter können so sicher sein, dass die Arbeitszeit genau dokumentiert ist, sie also auch wirklich alle möglichen Zuschläge erhalten.

Das Aus- und Einstempeln zur Pause gewährleistet dem Arbeitgeber zusätzlich, dass die reine Arbeitszeit auch effektiv genutzt wird. Für alle Parteien also ein nützliches Tool:

Teste hier den Dienstplaner mit Zeiterfassung kostenlos

Volker Teigelkötter

Volker Teigelkötter

Text entstanden in Zusammenarbeit mit Volker Teigelkötter, Fachanwalt für Arbeitsrecht/specialist lawyer for employment law bei McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuerberater LLP in Düsseldorf

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